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Slowplaying Beim Limit Texas Hold’em

Schauen wir uns zu Beginn einmal eine Beispielhand beim Texas Holdem an (Variante Full-Ring-Online-Limit). Sie limpen mit K-Q bei dieser Partie und zwei weitere Spieler limpen ebenfalls. Der Big Blind schiebt. Wir haben einen 4-Spieler-Pot mit 3$-6$-Limit und der Flop lautet wie folgt: Qd-Qc-8c. Der Big Blind schiebt und nun sind Sie an der Reihe. Ich würde in 100 % aller Fälle hier setzen. Sie möchten schließlich den Spielern mit Flush-Draws und Inside-Straight-Draws keine Free Cards gewähren.

Falls ein anderer Spieler eine Dame hat, ist es wahrscheinlich, dass er einen schlechteren Kicker als Sie hat. Es ist unwahrscheinlich, dass er eine passende Karte für ein Full House hat. Geben Sie anderen Spielern mit einer Dame die Gelegenheit, mit der schlechteren Hand zu erhöhen. In einer solchen Situation ist Slowplaying nicht angebracht. Lassen Sie uns noch ein Beispiel anschauen. Wir sind mit Ad-7d im Big Blind und es wurde von einem Spieler in der späten Mittelposition erhöht. Wir gehen mit und der Flop ist perfekt für uns: A-A-7.

Das Board abräumen

Es gibt noch einige wichtige Unterschiede im Spiel, die in der obigen Hand nicht ersichtlich waren. Erstens ist die Hand Heads-Up und nicht Multi-Way, d.h. Sie haben nach dem Flop nur noch einen Gegner. Es ist daher viel schwieriger, gegen eine starke Hand zu gewinnen. Zweitens war das Glück auf unserer Seite und es ist für einen Gegner sehr schwierig, mehr als eine starke zweitbeste Hand zu haben. Drittens, wenn unser Gegner dies nicht bemerkt hat und wir beim Flop nur mitgehen, wird er mit Sicherheit bis zum Turn setzen und versuchen, uns mit aller Kraft zum Passen zu bewegen.

Schieben ist also meine bevorzugte Option in diesem Fall, eher als setzen oder schieben-erhöhen. Bedenken Sie, dass sich beim Limit Hold’em die Einsätze beim Turn verdoppeln. Falls Sie also beim Flop zuerst setzen und Ihr Gegner passt, haben Sie nur 7 $ Gewinn erzielt. Falls Ihr Gegner den Flop erhöht, wenn Sie schieben, und dann beim Turn ebenfalls setzt, haben Sie mit der Hand mindestens weitere 9 $ erspielt. Lassen Sie uns an dieser Stelle noch ein Beispiel betrachten. Daran werden Sie sehen, dass Slowplaying beim Hold’em generell nicht zu empfehlen ist.

Die Gegner gehen öfter mit

Beim Limit Hold’em zielen Ihre Gegner auf den Turn, River oder Showdown ab und Slowplaying macht daher weniger Sinn. Nur in Heads-Up-Situationen, bei der aggressive Spielweisen höchstwahrscheinlich zum Passen führen, zahlt sich Slowplaying manchmal aus. Nehmen wir einmal an, dass Sie 7c-7d bei einem 5-Spieler-Pot auf der Hand haben. Der Flop lautet 10c-7s-5d und ein Spieler setzt, einer geht mit……erhöhen Sie! Legen Sie das Geld in die Mitte des Tisches, solange Sie können. Denn wenn zusätzliche abschreckende Karten kommen, könnten Ihre zukünftigen Aktionen unmöglich werden, es sei denn, Sie möchten verlieren.

Auch mit einem Drilling könnten Sie einen großen Pot gewinnen, wenn Sie ein Full House vervollständigen, auch wenn jemand anderes eine Straße anstrebt. Also setzen und erhöhen Sie soviel wie möglich und haben Sie keine Angst davor, Ihr Geld in die Mitte des Tisches zu legen. Falls mehrere Spieler bei den Einsätzen mitgehen und ein Bube oder eine Sechs kommt, müssen Sie eine eventuelle Straße einkalkulieren. Sie haben aber immer noch die richtige Gewinnquote, um ein Full House zu erhalten. Beim Full-Ring-Limit Hold’em gibt es Situationen, in denen Slowplaying angebracht ist. Aber im Allgemeinen ist es richtig, weniger gute Hände ans absolute Maximum zu bringen, und zwar wenn Sie vorne liegen oder die Wahrscheinlichkeit vorne zu liegen sehr hoch ist.

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