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Achten Sie auf Muster in Der Gegnerischen Spielweise

Nahezu jeder Spielertyp wird im Laufe seiner Pokerkarriere zu bestimmten Mustern in der Spielweise neigen. Je mehr Sie in der Lage sind, Ihre eigenen und die gegnerischen Muster zu erkennen, desto besser ist Ihre Spielstärke ausgeprägt. Sie können die gegnerischen Muster dann ausnutzen oder die Gegner davon abbringen, Ihre Muster zu durchschauen. Jedes Mal, wenn Sie Poker spielen, sollten Sie instinktiv nach gegnerischen Mustern Ausschau halten – damit können Sie sich stattliche Zusatzgewinne erspielen. Beim No Limit Hold’em lassen sich die Spielmuster viel leichter identifizieren als in allen anderen Pokervarianten, zum Beispiel dem Limit Hold’em.

Nutzen Sie die Unwissenheit der Gegner aus

Dies kann man vor allem beim Setzen und beim Erhöhen im No Limit Hold’em tun. Welche Muster besitzen die Gegner bei dieser Pokervariante? Zuerst einmal muss hier gesagt werden, dass es bei Spielen wie dem No Limit Hold’em typische Muster gibt, die von Tendenzen der Spieler generiert werden, ohne dass diese sich darüber bewusst sind und diese abschalten könnten.

Ich möchte Ihnen anhand eines Beispiels aus dem Post Flop erläutern, was ich damit genau meine: Bis zu Ihnen auf der mittleren Position wurde gepasst. Sie erhöhen mit A-Js. Der Spieler auf der Button-Position geht bei Ihnen mit.

Alle Blinds passen und nun liegt ein Heads-Up-Pot vor. Beim Flop erscheinen 7c-4d-2s und Sie setzen über C-Betting einen Betrag, der zwei Dritteln des Potinhalts entspricht.

Meistens wird ein solches Board dem Gegner nichts gebracht haben. Die Spieler lassen sich in dieser Situation zwei Kategorien zuordnen: Einige Spieler werden bei Ihrem C-Betting beim Flop mitgehen, beim Turn jedoch passen. Andere Spieler hingegen werden sofort passen, wenn Sie beim Flop kein brauchbares Blatt haben. Es kann sogar sein, dass diese Spieler bei einer mittelstarken Hand passen. Das häufigste Blatt beim Flop ist ein Paar. Einige Spieler werden bei größeren Einsätzen im Post Flop nicht mitgehen, selbst wenn sie ein Paar und einen Deep Stack haben.

Der richtige Zeitpunkt, alles zu setzen

Lassen Sie uns einmal folgende Situation betrachten: Sie haben A-7s auf der Hand und der Gegner geht im Szenario des vorherigen Beispiels mit. Sie haben das Top Paar mit dem Top Kicker. Falls Sie erkannt haben, dass dieser Gegner häufig passt, nachdem er zwei Runden lang mit einem mittleren Blatt mitgegangen ist, dann können Sie ihn leicht ausnehmen. Sie täuschen durch einen geringen Einsatz eine schwache Hand vor und der Gegner wird mit seiner vermeintlich stärkeren Hand beim Flop mitgehen. Beim Turn erscheint Qc. Sie setzen auf Ihre Overcard und attackieren den Gegner.

Dieser geht weiterhin mit. Die Riverkarte lautet Kh. Sie haben weiterhin kein Paar, aber die gegnerische Hand ist auch schwach. Wenn Sie einen etwas höheren Betrag setzen, wird nahezu jeder tighte Gegner hier passen – insbesondere bei Full-Ring-Partien. Wenn Sie allerdings ein drittes Mal bluffen und der Gegner mitgeht, dann wird es gefährlich. Bei dieser Taktik müssen Sie also wissen, dass der Gegner in der Vergangenheit öfters zwei Runden lang mitging und dann bei einem Board passte, bei dem er seinen Draw nicht vervollständigen konnte.